Im 7. Himmel sein
Wer aktuell das Radio einschaltet, der kommt um das Lied „Wolke 7“ der deutschen Band Wolkenfrei kaum herum. Aber woher stammt der Begriff „Wolke 7“ beziehungsweise die Redewendung „Im 7. Himmel sein“ überhaupt?
Wer im siebten Himmel ist oder auf der Wolke sieben schwebt, der befindet sich aktuell in einer besonderen Hochstimmung, zum Beispiel im puren Glück, Freudentaumel oder ist (frisch) verliebt.
Man vermutet, dass der Ausdruck des siebten Himmels aus der Theorie des griechischen Philosophen Aristoteles stammt. Er teilte den Himmel in sieben durchsichtige Sphären oder auch Himmel ein. In jedem dieser Himmel befand sich einer der Planeten unseres Sonnensystems. Wer sich im 7. Himmel befand, war somit hoch oben, eben in absoluter Hochstimmung.
Eine andere These befasst sich mit den sieben Himmelssphären des Altertums. Saturn, als letzter sichtbarer Planet, war der Hüter der Schwelle zwischen materieller und geistiger Welt. Im siebten Himmel begann damit die Welt der Phantasie, Träume und Wünsche. Somit des Schönen und Glück bringenden.